Anwendungsfall MERKUR GROUP

Auf einen Blick

Trotz zehn vorhandenen Ladepunkten wurde das Angebot nur wenig genutzt | App-Pflicht, Kreditkartenzahlung und vergleichsweise hohe Ladetarife | Bedarf nach einer unkomplizierten, kostengünstigen und transparenten Ladelösung

Mit BillEVe wurden Mitarbeitenden-Tarife, automatische Abrechnung über die Gehaltsabrechnung und die Freischaltung der Ladesäule per Firmen-Transponder für ein einfaches, kostengünstiges und administrativ effizientes Ladeerlebnis eingeführt

Einführung des Mitarbeitenden-Tarifs führte zu einer deutlich höheren Nutzung der Ladeinfrastruktur | Deutlich reduzierter administrativer und manueller Aufwand bei der Abrechnung | Wegfall von Fremdanbieter und externer Backendkosten

Über die MERKUR GROUP

Die MERKUR GROUP ist ein international tätiger Konzern mit Hauptsitz in Espelkamp und gehört zu den führenden Unternehmen der Unterhaltungs- und Glücksspielbranche. Unter ihrem Dach vereint sie eine Vielzahl von Tochtergesellschaften, die gemeinsam ein breites Spektrum an Leistungen abdecken.

Historisch liegt der Ursprung des Unternehmens in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Geldspielgeräten sowie Unterhaltungssystemen, die bis heute einen zentralen Bestandteil der Geschäftstätigkeit darstellen. Das Unternehmen ist als Entwickler von Spielesoftware, Hersteller von Spielautomaten, Betreiber von Spielbanken und Spielstätten mittlerweile in ganz Europa aktiv. Zusätzlich ist sie als Anbieter von Sportwetten international erfolgreich.

Ergänzt wird dieses Geschäft durch Aktivitäten im Online-Gaming, die in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen haben.

Quelle: merkur.group

„Zu Hause lade ich günstig mit Solarstrom. Erst durch den Mitarbeitertarif mit BillEVe wurde das Laden am Arbeitsplatz für mich wirklich interessant.“

Sandra Kaupmann

Sachbearbeiterin

Ausgangssituation

Die MERKUR GROUP investiert seit mehreren Jahren konsequent in den Ausbau ihrer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. An den zentralen Verwaltungs- und Produktionsstandorten in Espelkamp und Lübbecke stehen insgesamt zehn Ladesäulen zur Verfügung, wobei die erste Anlage bereits 2022 in Betrieb genommen wurde. Mit Blick auf die zunehmende Verbreitung von E-Fahrzeugen wurde die Infrastruktur kontinuierlich erweitert, um den zukünftigen Bedarf frühzeitig abzudecken.Trotz der guten Verfügbarkeit blieb die tatsächliche Nutzung der Ladepunkte jedoch hinter den Erwartungen zurück. Der Grund lag weniger in der Infrastruktur selbst als vielmehr in den bestehenden Nutzungs- und Abrechnungsprozessen.

Da die Ladesäulen über ein öffentliches Backend betrieben wurden, mussten Mitarbeitende jeden Ladevorgang über eine App oder per Kreditkarte freischalten. Gleichzeitig lagen die geltenden Ladetarife deutlich über den Stromkosten, die beim Laden zu Hause anfielen. Die Kombination aus zusätzlichem organisatorischem Aufwand und vergleichsweise hohen Kosten führte dazu, dass viele Mitarbeitende das Angebot nur selten nutzten.

Aus den Fachbereichen und von den Mitarbeitenden wurde daher zunehmend der Wunsch nach einer einfacheren und kostengünstigeren Ladelösung geäußert. Gesucht wurde ein Modell, das eine unkomplizierte Nutzung der Ladeinfrastruktur ermöglicht, faire Konditionen für Mitarbeitende schafft und gleichzeitig eine transparente sowie effiziente Abrechnung der geladenen Strommengen sicherstellt.

Lösung

Mit BillEVe stand bereits eine Lösung zur Verfügung, die genau auf diese Anforderungen zugeschnitten ist. Die von HESS entwickelte Software ermöglicht die Verwaltung und Abrechnung von Ladevorgängen im Unternehmensumfeld und bietet die Möglichkeit, individuelle Mitarbeitenden-Tarife einzuführen sowie die Abrechnung automatisiert über die Gehaltsabrechnung abzuwickeln. Dadurch entstand die Idee, das Konzept an den Standorten in Espelkamp und Lübbecke umzusetzen.

Im Zuge der Einführung wurden acht der zehn vorhandenen Ladesäulen aus dem bisherigen öffentlichen Backend herausgelöst und schrittweise auf das BillEVe-Backend umgestellt. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, startete das Projekt zunächst mit einer Testphase. Drei Mitarbeiterinnen erprobten die neuen Prozesse im Praxisbetrieb, während parallel die korrekte Erfassung und Abrechnung der Ladevorgänge überprüft wurde.

Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase und der vollständigen technischen Umstellung wurde der neue Mitarbeitenden-Tarif für die gesamte Belegschaft freigeschaltet. Interessierte Mitarbeitende konnten sich unkompliziert beim Energieteam registrieren lassen und wurden anschließend im System aktiviert. Gleichzeitig blieb an jedem Standort jeweils eine Ladesäule weiterhin öffentlich zugänglich, sodass auch Gäste und externe Nutzer ihre Fahrzeuge vor Ort laden können.

Ein wesentlicher Bestandteil der Lösung ist die einfache Nutzeridentifikation. Mitarbeitende können ihre vorhandenen Firmen-Transponder zur Freischaltung der Ladesäulen verwenden, wodurch zusätzliche Apps, Ladekarten oder externe Bezahlsysteme entfallen. Die Verwaltung der Nutzer sowie die tarifliche Zuordnung erfolgen zentral über das System, wodurch der administrative Aufwand für die Verantwortlichen deutlich reduziert wird. Die aktuellen Bestände können darüber hinaus mit dem BillEVe Administrations-Frontend übersichtlich und komfortabel vom Arbeitsplatz aus überwacht werden, sowie Umsätze abgefragt und Transaktionen ausgewertet werden.

„Mit BillEVe ist das Laden besonders unkompliziert. Nach der einmaligen Aktivierung funktioniert alles schnell und zuverlässig, während die App jederzeit volle Transparenz über die Ladevorgänge und Kosten bietet.“

Detlef Jockjeck

Gruppenleiter IT-Support (adp)

Ergebnis

Die Einführung des Mitarbeitenden-Tarifs wurde von der Belegschaft sehr positiv aufgenommen. Bereits kurze Zeit nach dem Go-live haben sich mehr als 50 Nutzer für das Angebot registriert. Parallel dazu ist die Auslastung der Ladeinfrastruktur deutlich gestiegen. Für viele Mitarbeitende gehört das Laden des Fahrzeugs am Arbeitsplatz inzwischen selbstverständlich zum Arbeitsalltag.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die hohe Benutzerfreundlichkeit der Lösung. Durch die Nutzung des persönlichen Firmen-Transponders erfolgt die Freischaltung der Ladesäulen schnell und unkompliziert. Der bisher notwendige Einsatz von Apps oder externen Zahlungsmethoden entfällt vollständig. Dies reduziert die Einstiegshürden für die Nutzung der Ladeinfrastruktur erheblich und sorgt für ein komfortables Ladeerlebnis.

Auch auf administrativer Seite konnten Prozesse deutlich vereinfacht werden. Die anfallenden Ladekosten werden automatisch erfasst und revisionssicher über die monatliche Gehaltsabrechnung abgerechnet. Dadurch entfällt sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die verantwortlichen Fachbereiche ein erheblicher manueller Aufwand. Die automatisierte Abwicklung sorgt für transparente und nachvollziehbare Prozesse sowie eine zuverlässige Kostenverrechnung.

Zusätzliche Transparenz schafft die BillEVe-App. Mitarbeitende können ihre persönliche Ladehistorie jederzeit einsehen und behalten sämtliche Ladevorgänge sowie die daraus resultierenden Kosten im Blick. Dies stärkt das Vertrauen in die Abrechnung und sorgt für eine hohe Nachvollziehbarkeit aller Transaktionen.

Darüber hinaus eröffnete die Umstellung neue wirtschaftliche Möglichkeiten. Durch den Wegfall externer Backendkosten konnte die MERKUR GROUP einen attraktiven und vergünstigten Mitarbeitenden-Tarif anbieten. Damit wurde nicht nur die Nutzung der bestehenden Ladeinfrastruktur erhöht, sondern zugleich ein zusätzlicher Mehrwert für die Belegschaft geschaffen.

Das Projekt zeigt, wie Unternehmen ihre Ladeinfrastruktur durch digitale und automatisierte Prozesse deutlich attraktiver gestalten können. Mit BillEVe gelang es der MERKUR GROUP, die Nutzung der vorhandenen Ladepunkte nachhaltig zu steigern, administrative Abläufe zu vereinfachen und gleichzeitig ein transparentes, komfortables und wirtschaftlich attraktives Ladeangebot für Mitarbeitende bereitzustellen.

Become a BillEVer: billeve.de

Teilen :